H-alpha-Aufnahmen bringen ein Problem mit sich: Die Bearbeitung der Bilder will neu gelernt werden. Das Problem dabei ist, daß man es
a) mit äußerst zickigen Rohdaten zu tun bekommt
b) man jeden "schei.." auf den SW-Bildern sieht (bei Farbe kann man so schön schummeln)
und c) die Erwartungshaltung die Fähigkeiten flugs überholt.
Und daraus resultiert: Man macht jede Bearbeitung ein paar mal, weil einem immer irgendetwas nicht gefällt. Erst mit der Zeit kristallisiert sich heraus, was einem gefällt, und wie man mit den mickrigen Rohdaten zumindest in die Nähe dessen kommt.
Mein Tulip-Nebel (Schwan) vom 12.5. ist so ein Kandidat. Erst freut man sich, daß wesentlich mehr zu sehen ist als auf den eigenen Farbaufnahmen, dann aber stellt man fest, das das SW-Bild auch irgendwie total verhunzt ist.
Was ich nun zeige ist die 9.Version

6*15min, 800ASA, EOS40D, ED100/600
Naja, irgendwann lern ichs noch!
CS
Ulrich