Zwischen den Spechtelminimarathon blieb ich eine Nacht
im heimischen Garten, da meine Akkus Anzeichen einer
Stromdiät zeigten.
Also füttern was das Zeugs hält und baute hier im Garten
auf und verlegte die Stromkabel für´s Gerödel.
Diemal wollte ich es mal mit dem Newton und dem Halpha
unter schlechtesten Bedingungen probieren.
Der Himmel hier hmmm....sagen wir es mal so...
Beim kleinen Wagen konnte ich nur 3 Sterne sehen.
Es waren Kochab, Pherkad und natürlich Polaris.
Mehr war in diesem Sternbild nicht zu sehen.
Ich denke mal nen guten 3.5-4er Himmel.
Egal....also schwenkte ich vom nahen Zenit Richtung S/O gen Hantel, die
irgendwo da im Lichtsumpf sein müsste.
Erst mal den IDAS-Filter rein um was sehen zu können.
Goto angeschmissen und hingefahren...hmm....Goto kaputt??
Da muss doch wasss....hmm egal knips mal rein in den Dunst.
Nach 30 sek. aah da isser ja-hmm..Filter wirklich drin?
Jo ist trotz IDAS fast genau so hell wie ohne Filter.
Guiding angeschmissen und gewagte 6x240 sek. draufgehalten.
Dann kam anschließend der Halpha rein und weitere 3x900sek. ballern
lassen.
O.K. sieht schon besser...ääähm dunkler aus.
Nuja was soll ich sagen.
Trotz der besch.... Bedingungen, die man haben kann kam doch etwas
aus dem Nichts heraus, was ich eigentlich nicht gedacht habe:

Ist nicht gerade prickelnd aber beruhigend, das es auch noch mit dem Newton bei den nun kommenden längeren Belichtungszeiten geht, ohne
gleich Eiersterne einzufangen, obwohl man dennoch mit situationsbedingten Problemen rechnen muss.
Nobody & Nothing is perfect.
...in diesem Sinne...
CS & CU
M.f.G.
Thomas