Letztens in Sonsbeck habe ich auf IC405 gehalten. Und weil nach 20min. immer so wenig auf dem Chip ist, hab ich es mal mit 30min. probiert. Fazit: ist auch nicht wesentlich mehr drauf, aber dafür wird die Austarierung extrem wichtig. Ich hatte nämlich kleine Sterneier, weil meine DEC-Austarierung etwas...na sagen wir schlampig gemacht war.
Und dann kommt da noch ein Problemchen, welches mir vorher kaum bekannt war. Aber zuerst einmal das Bild der Ha-Linie:

Belichtet wurde 8*30min bei 800ASA mit der 40D durch den ED-100/600.
Man sieht das Problem sofort: Der Chip produziert Streifen wenn man den Gain richtig hochzieht. Gleiches macht die 1000D nicht. Leider weis ich nicht wie man diese wegbekommt, ausser durch Dithern. Naja, muss man halt erst mal mit leben. Auch ansonsten ist das Bild noch ein wenig von dem entfernt was ich mir so vorstelle. Aber wir arbeiten daran.
Zum Vergleich noch einmal der IC, diesmal aber via IDAS-Filter durch den ED80/600 mit der 1000D in Farbe.

belichtet wurd zwar 14 mal 15min, aber in dem Bild sind nur 8 Frames verarbeitet...wollte mal sehen was aus den blassen Bildchen zu machen ist.
Auch hier sind deutlichst die Problemzonen zu erkennen. Während in der Bildmitte die Sterne sehr fein sind, blähen sie sich doch merklich zum Rand hin auf. Fazit: Hier wird ein gescheiter Flattener nötig.
Tja, so ist Astrofotografie.
Ind em Sinne und bis bald
Ulrich

